GESCHICHTE

In den Ostertagen des Jahres 1929 fanden sich in Freusburgermühle, einem Ort im Siegerland, eine Anzahl Schwestern zusammen, um über die Gründung eines Mutterhauses zu beraten. 

 

Schon seit Jahren war es der Wunsch mancher Schwestern aus den Kreisen der „Christlichen Versammlung“, ein eigenes Mutterhaus zu besitzen. Die Besprechung, ob es ein Diakonissen-Mutterhaus oder ein Zusammenschluss von freier stehenden Schwestern sein sollte, endete einmütig mit dem Wunsch, ein Diakonissen-Mutterhaus zu haben. Alle in Freusburgermühle anwesenden Schwestern waren der Ansicht, dass ein Anfang gemacht werden sollte.

 

In verschiedenen Sitzungen mit den Brüdern Ernst Berning, Wilhelm Birkenstock, Ernst Brockhaus und Albert Hees, sowie einigen Schwestern wurden alle weiteren Fragen besprochen und die Gründung unter dem Namen Schwestern-Mutterhaus „Persis“ e.V. ins Auge gefasst.

 

Die Gründungsversammlung fand am 11. September 1929 statt. In den Vorstand wurden gewählt: Ernst Brockhaus, Wilhelm Meyer und Schwester Käthe Strothmann. Den Vorsitz führte Ernst Brockhaus. Der Verein war nach der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Wuppertal- Elberfeld juristisch anerkannt.

Als erste Lernschwestern werden Ella Beitz und Hertha Kersting aufgenommen. So ziehen am 1. November 1929 vier Schwestern in die möblierte Wohnung des Hauses Deweerthstraße 70 in Wuppertal-Elberfeld ein. Im Laufe des Jahres vergrößert sich unser Kreis, drei Schülerinnen treten ein. Dazu kommt Schwester Anna Pohl aus dem Diakonissenhaus Lehmgruben (Schlesien) als ausgebildete Krankenschwester. Sie wird in der ambulanten Krankenpflege eingesetzt. Um die nun schon größer gewordene Schar unterzubringen, mieten wir in der näheren Umgebung mehrere Mansardenzimmer!

 

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PERSIS Festschrift 2014

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Eine Schwester hat die Anfänge in Reime gebracht:

 

„Nirgends ist ein Werk entstanden, plötzlich, fertig über Nacht, 
so auch hier sich Menschen fanden, die darüber nachgedacht. 
Ihnen lag die Not am Herzen: Hilf’ zu bringen Alten, Kindern, 
Kranken dienen in den Schmerzen und noch manche Sorge lindern.
Jesu Lieb’ trieb sie zusammen, Ostern auf der Freusburger-Mühle.
Alte, junge Schwestern kamen, die Beratung führt zum Ziele.
Mutterhaus mit Namen ,Persis’ Heimat soll den Schwestern sein.
Und ein weiteres Ergebnis: Kleidung, - praktisch nur und fein!“

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